Das aus China kommende ganzheitliche Bewegungssystem wird oft als „Schattenboxen” oder „Meditation in Bewegung” bezeichnet. Die weichen Bewegungsabläufe wurden in erster Linie zur Pflege der Lebensenergie (Qi) und damit zur Gesunderhaltung des Menschen entwickelt.

Ich beginne mit einer Vielzahl von vorbereitenden Übungen aus dem QiGong und Taiji-QiGong, gefolgt von einer kurzen Bewegungsfolge im Yangstil, die wesentliche Prinzipien des Taiji Quan enthält und bald eigenständig geübt werden kann.

Im Folgekurs erarbeiten wir die Pekingform, die aus traditionellen Übungsformen entwickelt wurde und auf 24 Bilder reduziert ist. Seit 2008 unterrichte ich die 88er Form Yangstil.

Die Pekingform

Die Pekingform wurden in den 50iger Jahren aus traditionellen Übungsformen entwickelt und auf 24 Bilder reduziert, um die gesundheitsfördernden Wirkungen des Taiji Quan einer breiten Masse zu ermöglichen.

Für uns Bewohner der westlichen Welt ist es ein überschaubarer Einstieg in diese Inhalte.

Yangstil 88er Form

Dieser Stil der chinesischen Kampfkunst ist der zweitälteste von fünf Familienstilen und in seinen verschiedenen Ausprägungen der weltweit verbreitetste. Dieses Taiji Quan zeichnet sich durch besonders weiche gleichmäßige und relativ weiträumige Bewegungen aus. Je nach Zählweise ergeben sich 88 oder 108 Bilder.

Sun Stil 97er Form

Dieser Stil wurde am Ende der Qing Dynastie von Sun Lutang begründet. Es wird als „Taiji des Öffnens und Schließens mit lebhaften Schritten“ bezeichnet. In dieser Form können Sie beim Üben ein wichtiges Prinzip im Taiji Quan besonders erleben - Mittigkeit (Zentrum) und Harmonie.

Fotos Matthias Ritzmann

Taiji Qigong Zentrum Halle · Dr. Gabriele Schäfer © 2010